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Wenn ein Fliesentisch auf Reisen geht

  • 14. März
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. März

Wer auf Online-Marktplätzen nach Möbeln, Elektrogeräten, Fahrrädern und vielem mehr sucht, findet dort oft schnell, was er oder sie sucht. Allzu oft währt die Freude jedoch kurz: Unter der verheißungsvollen Annonce steht wie in Stein gemeißelt: „Nur für Selbstabholer.“, eine der wohl letzten Generalabfuhren in der ansonsten durchoptimierten Welt des Same-Day-Delivery.




In vielen Fällen steckt dahinter keine Bequemlichkeit der oder des Verkaufenden, sondern die pure Logistiknot – ist es zu groß für die schnell ausgereizten Standardgrößen der Paketdienste, bleibt eben nur, den Weg selbst auf sich zu nehmen, eine Spedition zu beauftragen, oder das Fundstück einfach dort zu lassen, wo es steht.


Letzteres mag noch verkraftbar sein, wenn es um wiederbeschaffbare Standardartikel – schwedisch bezeichnete Pressspanregale oder massenweise produzierte Haushaltselektronik – geht. Wirklich ärgerlich wird es aber bei Einzelstücken, die so nie den Weg an ihren Bestimmungsort finden. Bei der handgefertigten Stehlampe aus Kupferrohren, dem für Liebhaber einmaligen und in geringen Stückzahlen produzierten Add-On zu einem Plattenspieler – oder eben beim kunterbunt gefliesten Beistelltisch, der je nach Umgebung wie ein dadaistisches Designstatement oder ein Fiebertraum der wilden 70er wirkt.


Allesamt sperrige Dinge, die für Liebhaber des kataloghaften Lebens und Einrichtens wohl Fremdkörper, für Individualisten hingegen Objekte der Begierde sein dürften. Die Welt des Interior Design mag bisweilen ebenso verrückte Geschichten wie das Leben selbst schreiben, und im einen wie im anderen bleibt das Happy End manchmal nur aufgrund äußerer Umstände verwehrt. Zumindest letzteres ist alles andere als ein Naturgesetz.

 

Mitnehmen statt stehen lassen


Da steht also zum Beispiel der besagte Design-Fliesentisch, 120 x 80 x 40 cm groß und 10 kg schwer. Gefunden, wie so vieles, beim abendlichen Scrollen durch die digitale Angebotsflut (zum Beispiel in VIA X MARKET), sagen wir auf dem Sofa einer neu bezogenen Zweier-WG in einem Essener Neubaugebiet. Er sticht heraus, beinahe wie die Nadel im Einrichtungsheuhaufen. Und er steht am anderen Ende der Republik, sagen wir in Leipzig, während leider entweder in der Garage kein Auto, oder im Terminkalender schlicht kein freies Fenster für einen Roadtrip gen Osten steht.

Gäbe es VIA X nicht, er bliebe wohl dort. Beistelltische gibt es letztlich wie Sand am Meer, sein Platz im Essener Wohnzimmer würde nicht auf Ewig leer bleiben. Aber dieser eine Tisch, mit diesem einen Fliesenmuster, dieser eine farbliche Fiebertraum, perfekt passend zum Beispiel zur mit eingezogenen Büchersammlung oder den bunten Gewürzmühlen, dieses perfekte Match mit Wohnung und Bewohnern – er bliebe für immer Wunschtraum, eine an den Grenzen der Massenlogistik zerplatzte Seifenblase.


Doch genug des Pathos, es gibt VIA X ja. Und so bleibt er nicht traurig in Leipzig zurück, sondern findet den Weg dorthin, wo er hingehört. Und das dank vieler Menschen, die auch nichts anderes tun, als dorthin zu fahren, wo sie hingehören oder hinwollen, und so eine Mitfahrzentrale für Gegenstände bilden. Dank eines Fahrers oder einer Fahrerin, der oder die mit seinem oder ihrem Kompaktwagen vom Format eines VW Golf sowieso von, sagen wir, Berlin nach Düsseldorf fahren wollte, zum Beispiel auf Familienbesuch in den Semesterferien. Und der oder die rechtzeitig daran gedacht hatte, diese Fahrt in VIA X zu planen – zur Routenplanung und Navigation benutzen kann man die App ohnehin. Dieser besondere Tisch, der in kein Paketdienst-Raster gepasst hätte, findet seinen Platz zuerst im Kofferraum eines VW Golf – und schließlich genau vor der Couch, von der aus er erst entdeckt wurde, auf der er leuchtende Augen ausgelöst hat.

 

Einfachheit, Sicherheit und Vertrauen


In der Praxis bedeutet das: Große, schwere oder sperrige Gegenstände – Möbel, Elektro- und Sportgeräte, Dekoration und viele mehr – können auf vorhandenen Autofahrten mitgenommen werden. Ein Prozess, der so natürlich wirkt, dass die im Hintergrund geleistete Koordination nicht mehr wirklich auffällt. Vom Einstellen des Tisches (sofern er nicht sowieso über VIA X MARKET gekauft wurde) über das Matching mit der Route, die Buchung und schließlich die Über- und Abgabe, selbstverständlich mittels Barcode nachvollziehbar, ist jeder Schritt derart intuitiv, dass man meinen könnte, es handle sich nicht um eine komplexe Kette aus Nachfrage und Bewegung, sondern um eine Dating-App, bei der man nur nach links oder rechts wischt.


Die besten Anwendungen sind stets diejenigen, die Komplexes einfach und Unbequemes stressfrei machen:


„Mit VIA X MOBILITY gelingt uns etwas, das trivialer klingt als es ist. Nämlich vorhandene Fahrten, irrsinnig viel leer fahrenden Raum, zusammenzubringen mit Dingen, die eigentlich genau dieselbe Richtung haben. Mitfahrzentralen machen das mit Menschen seit Jahren und Jahrzehnten. Wenn es um Gegenstände geht, sind die Anforderungen an Prozesse, Vertrauen und Nachvollziehbarkeit jedoch um ein Vielfaches höher. Das schreckt uns nicht ab, weil wir an den Mehrwert beherrschter Komplexität glauben.“ – Alexander Doliva, CEO VIA X Mobility and Commerce

 

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