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Bezahlbare Mobilität: VIA X sieht Potenzial in vorhandenen Kapazitäten

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Bezahlbare Mobilität zählt für 82 Prozent der Bevölkerung zu den wichtigsten verkehrspolitischen Anliegen.
Fürth – Bezahlbare Mobilität zählt für 82 Prozent der Bevölkerung zu den wichtigsten verkehrspolitischen Anliegen. Das geht aus einer aktuellen Befragung des ADAC hervor. VIA X sieht darin ein Argument für flexible Angebote, die bestehende Verkehrskapazitäten besser nutzbar machen.
Die Debatte konzentriere sich häufig auf Ticketpreise und staatliche Finanzierung. Dabei werde übersehen, dass ein Teil der Kapazität bereits vorhanden sei – in Fahrzeugen, die ohnehin unterwegs sind. Besonders bei überregionalen Fahrten könnten organisierte Mitfahrgelegenheiten den bestehenden Verkehr sinnvoll ergänzen.
Alexander Doliva, Geschäftsführer von VIA X
Alexander Doliva, Geschäftsführer von VIA X„Man kann Mobilität immer weiter subventionieren und sich anschließend darüber beklagen, dass sie teuer bleibt. Oder man fragt sich, weshalb so viele Sitzplätze ungenutzt durch die Republik fahren. Wer über bezahlbare Mobilität sprechen will, sollte zuerst erklären, weshalb wir die bereits vorhandenen Kapazitäten so unzureichend nutzen“, sagt Alexander Doliva, Geschäftsführer von VIA X.
Für VIA X ist das mehr als eine abstrakte verkehrspolitische Überlegung. Das Unternehmen entwickelt Konzepte, bei denen Menschen auf ohnehin stattfindenden Fahrten mitreisen oder passende Gegenstände mitgenommen werden können. Beide Anwendungen folgen demselben Gedanken: Was bereits unterwegs ist, sollte für andere einfacher zugänglich werden – ohne dass dafür jedes Mal eine zusätzliche Fahrt entstehen muss.
„Unser Ansatz ist, aus ohnehin stattfindenden Fahrten zusätzliche Möglichkeiten zu machen – für Menschen ebenso wie für geeignete Gegenstände. Das ist kein Versuch, ein neues Verkehrsmittel zu erfinden. Wir wollen bestehende Mobilität besser zugänglich machen. Und genau darin liegt die wirtschaftliche Chance“, so Alexander Doliva.
Quelle: ADAC, 17. März 2025

