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Verpackungsverordnung: Doliva mahnt praktikable Lösungen an

Die neue EU-Verpackungsverordnung wird in wesentlichen Teilen anwendbar.
Essen – Die neue EU-Verpackungsverordnung wird in wesentlichen Teilen anwendbar. VIA X Mobility & Commerce hält das Ziel einer ressourcenschonenderen Verpackungswirtschaft für sinnvoll, mahnt aber praktikable Anforderungen für Handel und Transport an.
Die EU-Verpackungsverordnung 2025/40 stellt neue Anforderungen an Verpackungen und deren Wiederverwendung. Der Onlinehandel muss Waren dennoch sicher und wirtschaftlich versenden können. Zusätzliche Vorschriften sind besonders sinnvoll, wenn sie tatsächlich Material sparen und Abfall vermeiden – nicht, wenn sie einfache Transportvorgänge unverhältnismäßig kompliziert machen.
Alexander Doliva, Geschäftsführer der VIA X Mobility and Commerce
Alexander Doliva, Geschäftsführer der VIA X Mobility and Commerce„Niemand hat etwas davon, wenn wir einen Gegenstand erst in drei Lagen Papier einwickeln, um anschließend die vierte Lage gesetzlich zu regulieren. Weniger Material und bessere Wiederverwendung sind vernünftige Ziele. Entscheidend ist, ob die Regeln im Alltag auch vernünftig funktionieren“, erklärt Alexander Doliva, Geschäftsführer von VIA X Mobility & Commerce.
VIA X Mobility & Commerce gestaltet ein Plattformkonzept, das digitalen Handel mit der Vermittlung geeigneter Mitnahmen auf ohnehin stattfindenden Fahrten zusammenführt. Wo sich Transportwege sinnvoll kombinieren lassen, eröffnen sich Möglichkeiten jenseits standardisierter Paketabläufe. Das Unternehmen betrachtet dies als praktischen Ansatz für einen ressourcenschonenden Handel, ohne jeder einzelnen Fahrt pauschal eine positive Umweltwirkung zuzuschreiben.
„Unser Anspruch ist, digitale Handels- und Transportprozesse so zu gestalten, dass sie für Menschen funktionieren und rechtlich verlässlich sind. Die Regulierung muss dieses Ziel unterstützen, statt es mit immer neuen Einzelvorgaben unnötig zu erschweren“, so Alexander Doliva.

