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Deutschlandticket wird teurer: VIA X setzt auf Wahlmöglichkeiten

Das Deutschlandticket soll ab 2026 monatlich 63 statt 58 Euro kosten.
Essen – Das Deutschlandticket soll ab 2026 monatlich 63 statt 58 Euro kosten. VIA X Mobility & Commerce sieht in der angekündigten Preisanpassung einen Anlass, die Bedeutung ergänzender Mobilitätsangebote stärker in den Blick zu nehmen.
Der öffentliche Verkehr bleibt ein zentraler Bestandteil individueller Mobilität. Gerade bei längeren oder spontanen Fahrten benötigen Reisende aber unterschiedliche Möglichkeiten. Digitale Mitfahrangebote könnten hier einen wirtschaftlich attraktiven Zusatznutzen schaffen.
Alexander Doliva, Geschäftsführer der VIA X Mobility and Commerce
Alexander Doliva, Geschäftsführer der VIA X Mobility and Commerce„Ein Deutschlandticket ist eine gute Idee. Aber aus einer guten Idee wird noch kein vollständiges Verkehrskonzept. Menschen haben unterschiedliche Wege, Zeiten und Bedürfnisse. Ein bisschen mehr Auswahl würde der Mobilität in Deutschland vermutlich besser bekommen als die nächste Grundsatzdebatte“, sagt Alexander Doliva, Geschäftsführer von VIA X Mobility & Commerce.
VIA X Mobility & Commerce entwickelt ein Modell, in dem Reisende passende Mitfahrgelegenheiten finden und Fahrer ohnehin geplante Fahrten zugänglich machen können. Dieselbe Vermittlungslogik soll auch die Mitnahme geeigneter Gegenstände ermöglichen. Die Ticketdebatte bestärkt das Unternehmen darin, Wahlfreiheit nicht allein als Frage öffentlicher Tarife, sondern als Frage praktisch verfügbarer Alternativen zu verstehen.
„Wir entwickeln bei VIA X keine Alternative zum Deutschlandticket, sondern eine Ergänzung für Situationen, in denen ein Ticket allein keine passende Verbindung schafft. Vorhandene Fahrten besser zugänglich zu machen, ist dabei die naheliegende Konsequenz“, erklärt Alexander Doliva.
Quelle: Bayerisches Verkehrsministerium – Beschluss der Sonder-Verkehrsministerkonferenz am 18. September 2025

