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Kinderwagen, Rollstuhl, zusätzlicher Platz: VIA X denkt Mitfahrgelegenheiten weiter

Ein ADAC-Test zeigt weiterhin Schwierigkeiten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Kinderwagen bei der Nutzung von Bus und Straßenbahn.
Essen – Ein aktueller Test des ADAC zeigt, dass die Nutzung von Bus und Straßenbahn für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Sehbehinderungen oder Kinderwagen vielerorts noch mit Schwierigkeiten verbunden ist. Besonders der Einstieg bleibt eine Hürde. VIA X Mobility & Commerce sieht darin einen Anlass, die frühzeitige Abstimmung über individuelle Anforderungen und tatsächlich verfügbare Plätze hervorzuheben.
Der ADAC untersuchte 149 Haltestellen in zehn deutschen Städten. Während vielerorts stufenlose Zugänge vorhanden sind, bleiben beim Einstieg und bei Orientierungshilfen Probleme bestehen. Für VIA X zeigt die Untersuchung, dass Mobilität nicht allein aus einer Route auf dem Bildschirm besteht. Entscheidend sind auch die Bedingungen, unter denen jemand eine Fahrt antreten kann.
Alexander Doliva, Geschäftsführer der VIA X Mobility and Commerce
Alexander Doliva, Geschäftsführer der VIA X Mobility and Commerce„Über Mobilität wird gerne in Netzen, Linien und Fahrplänen gesprochen. Für den Einzelnen kann die entscheidende Frage viel einfacher sein: Komme ich mit meinem Kinderwagen hinein? Ist Platz für einen Rollstuhl? Weiß der Fahrer, dass ich beim Einsteigen vielleicht Unterstützung brauche? Wer solche Fragen erst am Abfahrtsort stellt, hat die Organisation zu spät begonnen“, erklärt Alexander Doliva, Geschäftsführer von VIA X Mobility & Commerce.
VIA X entwickelt eine Mitfahrvermittlung, bei der Mobilitätseinschränkungen im Profil hinterlegt werden können. Für hinzugefügte Mitreisende ohne eigenes Konto lässt sich ein möglicher Unterstützungsbedarf ebenfalls angeben. Die Anzahl von Rollstühlen, Kinderwagen, Fahrrädern, Scootern und Koffern wird separat in der Anfrage erfasst. Der Fahrer erhält die Angaben vorab und entscheidet selbst, ob die Fahrt unter diesen Voraussetzungen passt. Die App nimmt ihm diese Entscheidung nicht durch eine automatische Eignungsberechnung ab.
„Wir werden nicht behaupten, dass ein Profilfeld ein Fahrzeug barrierefrei macht. Aber es ist ein Anfang, den erstaunlich viele Vermittlungskonzepte nicht einmal sichtbar vorsehen: die Bedürfnisse eines Menschen überhaupt in die Planung aufzunehmen. Unser Anspruch ist, solche Selbstverständlichkeiten zum Standard zu machen – ohne den Beteiligten ihre Entscheidung abzunehmen“, so Alexander Doliva.
Die Funktionen sind Teil des VIA-X-Konzepts, das Personenmitfahrten, die Mitnahme geeigneter Gegenstände und digitale Handelsmöglichkeiten verbindet.
Quelle: ADAC – Test barrierefreier Bus- und Straßenbahnhaltestellen, 21. Juli 2026

