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Re-Commerce: Gebrauchtwaren sind längst ein Milliardenmarkt

Der deutsche Re-Commerce-Markt erzielte 2024 einen Umsatz von 9,9 Milliarden Euro.
Fürth – Der deutsche Re-Commerce-Markt erzielte 2024 einen Umsatz von 9,9 Milliarden Euro. Nach einer neuen Studie des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland haben 55 Prozent der Befragten im zurückliegenden Jahr gebrauchte Waren online gekauft und 52 Prozent selbst verkauft. VIA X sieht darin einen strukturellen Wandel des Handels.
Neben Nachhaltigkeit spielen Preis, Verfügbarkeit und einfache Abwicklung eine entscheidende Rolle. Nach dem Kauf oder Verkauf stellt sich allerdings oft die praktische Frage, wie die Ware zu ihrem neuen Eigentümer gelangt.
Alexander Doliva, Geschäftsführer von VIA X
Alexander Doliva, Geschäftsführer von VIA X„Der Gebrauchtwarenhandel braucht keine moralische Sonderbehandlung. Er funktioniert, weil Menschen einen wirtschaftlichen Vorteil darin erkennen. Interessant wird es dort, wo wir die praktischen Hürden zwischen Kaufentscheidung und tatsächlicher Übergabe beseitigen“, erklärt Alexander Doliva, Geschäftsführer von VIA X.
VIA X betrachtet den Kauf und Verkauf gebrauchter Gegenstände deshalb nicht losgelöst von ihrer tatsächlichen Übergabe. Aus dem Zusammenspiel von Entdecken, Handel und flexibler Mitnahme kann ein Angebot entstehen, das gerade bei individuellen Fundstücken neue Möglichkeiten eröffnet. Die Studie bestärkt das Unternehmen in dieser langfristigen Perspektive – und zeigt, dass wirtschaftliche Vernunft dabei mindestens so viel bewirkt wie ökologische Appelle.
„Ein Marktplatz allein löst noch nicht die Frage, wie eine gebrauchte Kommode ihren neuen Besitzer erreicht. Wir denken das Entdecken, den Handel und die passende Mitnahme deshalb gemeinsam. Erst dann wird aus digitaler Sichtbarkeit auch ein praktisch nutzbares Angebot“, so Alexander Doliva.
Quelle: bevh, Re-Commerce-Studie Juni 2025

